IN / BETWEEN

Performancefestival

 

In Kooperation mit der Kunsthalle Gießen und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Eröffnung: Samstag 24.08.2019, 12 Uhr im Hermann-Levi-Saal/Kunsthalle

Öffnungszeiten Kunstverein: Sa. 13–18:30 Uhr, So. 13–18 Uhr
Performancezeiten im Kunstverein: Sa. 24.08.2019 16–17 Uhr, So. 25.08.2019 14–15 Uhr

 

>>> Einladungsfolder (PDF)
>>> Vollständiges Programm / Timetable (PDF)

 

>>> Website der Kunsthalle
>>> Website ATW 

 

Institut-Avaroid

 

Das Performancefestival fokussiert eine zentrale Facette zeitgenössischer Kunst.

Der englische Begriff Performance steht für Auftritt beziehungsweise Vorführung. Performer*innen wenden sich jedoch bewusst gegen Theatralik und Schauspiel, gegen fixierte Texte und gespielte Handlungen, gegen den festen Raum der Bühne, gegen die Möglichkeit der Wiederholung. Performancekunst setzt ephemere, vergängliche und unwiederholbare Aktionen an die Stelle von dauerhaften Werken und ist damit auch als Kritik am Kunstmarkt konzipiert, der sich an käuflichen Produkten orientiert. Sie intendiert eine unmittelbare Erfahrung von Künstler*in und Publikum gleichermaßen. Performances erzeugen künstlerisch andere Wirklichkeiten, erschaffen Situationen für neue Erfahrungen und verhandeln Gegenwart.

Um dem Performativen auf interdisziplinäre Weise auf die Spur zu kommen, präsentiert die Kunsthalle Gießen in Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunstverein Gießen e.V. und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität das Performancefestival IN/BETWEEN. Über zwei Tage bespielen unterschiedliche Künstler*innen mit Liveperformances die Räumlichkeiten von Kunsthalle und Kunstverein, während Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft mit Arbeiten im Stadtraum die beiden Standorte miteinander verbinden. Der Titel IN/BETWEEN verweist auf die geografische Verortung des Festivals sowohl innerhalb der Institutionen als auch außerhalb im Stadtraum. Viele der gezeigten Künstler*innen arbeiten partizipatorisch, beziehen also das Publikum unmittelbar in die performative Handlung ein. Einige Arbeiten sind installativ und aktivieren im Rahmen ihrer Performances ein Setting, das auch unabhängig von der Anwesenheit der Künstler*innen für Besucher*innen zugänglich ist.

 

Künstler*innen

Kunsthalle: Akademie (Ben Kaufmann, René Stessl), Baby of Control, Magdalena Kita, Evamaria Schaller, Thomas Zipp

Neuer Kunstverein Gießen: Institut Avaroid

Stadtraum: Pia Bendfeld, Jonas Demuth, Paula Regine Erb, Kathrin Selina Frech, Luise Hess, Anton Humpe, Sharon Jamila Hutchinson, Nadine Jachmann, Maren Küpper, Victoria Link, Martin Müller, Katharina Olt, Kerstin Oppermann, Anna Maria Pahlke, Naomi Royer, Carla Wyrsch (Studierende der Angewandten Theaterwissenschaft)

 

Kunsthalle, Neuer Kunstverein kuratiert von Dr. Nadia Ismail

Mitarbeit: Valentine Goldmann (Beirat Neuer Kunstverein Gießen e. V.)

Volontariat / Kunstvermittlung: Marta Dannoritzer

Szenisches Projekt (ATW): Leitung: Dr. Eva Holling

Künstlerische Betreuung: Ines Wuttke

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


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