Corinne Kitzis

08.05.–20.06.2020 

 

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Corinne Kitzis (* 1987 in Tel Aviv) erforscht in ihrer Installation Die Kunst einer Hausfrau den Zustand der Weiblichkeit in einer Zeit, in der die Begriffe „privat“ und „öffentlich“ eine neue, fließende Bedeutung haben. Sie verwandelt den Galerieraum in ein amerikanisches Wohnzimmer – ein Ort, an dem Inspiration fehlt, Träume sterben und Kompromisse gemacht werden. Auf dem Fernseher läuft die Corinne Show, eine von der Künstlerin erschaffene Welt im Talkshow-Format der 1990er Jahre. Als Gastgeberin und Selbsthilfe-Guru verkauft Corinne Kitzis in ihrer Show ein Produkt an jedes Paar, das unter einem unglücklichen Eheleben leidet: Das Rollenspiel 2000. Mit Humor und Ehrlichkeit gewährt sie in ihrer Arbeit einen Einblick in das Alltagsleben vieler Familien.


EN GARDE

Wichtige Information: Die Ausschreibung zu EN GARDE wurde bis zum 15.05.2020 verlängert
 

11.07.–15.08.2020 

 

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Ausstellung für Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Dieses neue Ausstellungsformat zeigt erstmalig Arbeiten von Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik im Neuen Kunstverein. Die Räumlichkeiten des Kunstvereins werden zu einer Plattform für junge Künstler*innen, welche sich im Rahmen einer Ausschreibung für die Reihe EN GARDE bewerben. Die Ausstellung wird durch eine Ausschreibung vergeben, auf die sich ehemalige Studierende des IfK bis zum 30.04.2020 bewerben können.

Eingereicht werden soll dafür ein Projektvorschlag, die Bewerbung kann als Einzelperson oder als Gruppe erfolgen.

 

Bewerbungsvoraussetzungen:

– der Abschluss am IfK soll nicht länger als 5 Jahre zurück liegen

– zugelassen sind alle Medien

– Bewerbung als Gruppe oder Einzelperson möglich

Einzureichen ist ein ein aussagekräftiges PDF mit Werkabbildungen und Vita, Projektbeschreibung und Texten zur Arbeit (nicht mehr als 20 Seiten und nicht größer als 5 MB):

Bewerbungen bitte an info@kunstverein-giessen.de

Bewerbungsschluss ist der 30.04.2020

 

Der Kunstverein stellt im Rahmen dieser Ausstellung seine Räumlichkeiten zur Verfügung und bewirbt die Ausstellung zudem medial. Ein Budget zur Umsetzung der Ausstellung ist in der Ausschreibung nicht enthalten. Gerne unterstützt der Verein jedoch bei der Fördermittelakquise.

 

Aus gegebenem Anlass behält sich der Neue Kunstverein vor, den für die Ausstellung angegebenen Zeitraum auf das nächste Jahr zu verschieben, sollte es im Rahmen der Corona-Pandemie im Juli/August immer noch ein zu hohes Risiko darstellen, eine solche Veranstaltung durchzuführen.

 


Aliénor Dauchez

22.08.–03.10.2020

 

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Aliénor Dauchez ist eine international tätige Bildende Künstlerin und Regisseurin. Erst als Ingenieurin der UTC in Compiègne ausgebildet, studierte sie anschließend Bildende Kunst an der UDK in Berlin und an der Beaux-Arts in Paris bei Gregor Schneider und Giuseppe Penone. 

Sowohl bildnerische als auch theatrale und performative Mittel sind gleichwertige Bestandteile ihrer künstlerischen Arbeit. Als Performerin ist sie selbst oft Bestandteil ihrer Werke oder die Arbeiten sind so konstruiert, dass sie an sich performative Elemente enthalten, indem sie die räumliche Situation und die Situation des Betrachters in stetem Wandel halten oder zumindest das Potential bergen, diese jeden Moment verändern zu können.


Erik Sturm

10.10.–21.11.2020

 

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„Arbeiten in der Stadt, arbeiten an der Stadt und arbeiten mit der Stadt“ – Für Erik Sturm (* 1982 in Rudolstadt) sind die Realitäten im städtischen Raum der Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung. Die Energie, Zeit und Spuren unserer – sich im Umbruch befindenden – Gesellschaft stehen dabei im Fokus seiner neuzeitarchäologischen Arbeitsweise. 

Welchen Einfluss nehmen wir auf unsere Umwelt? Wie verändern sich Städte? Erik Sturms konzeptionelle Skulpturen und Installationen sind mögliche Antworten auf diese Fragen. Sie zeichnen sich durch den Bezug zum Alltag, zu urbanem Raum und ungewöhnliche Perspektiven auf Zeit aus: Rückstände und Fundstücke wie jahrzehntealte Werbesäulen, Feinstaub oder Baustellenfunde bilden die Grundlage für Sturms meist serielle Arbeiten.