EN GARDE mit Markus Henschler

 

Sprünge

Eröffnung: 09. Juli 2022, 18 Uhr

Einführung: Prof. Dr. Ansgar Schnurr

09.07.–06.08.2022 

 

 

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En Garde Vol. 3

Nach zwei erfolgreichen ersten Ausgaben in den letzten Jahren geht die Ausstellung für Absolvent*innen des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen in die dritte Runde. Die Räumlichkeiten des Kunstvereins werden dabei zu einer Plattform für junge Künstler*innen, welche sich im Rahmen der Ausschreibung für die Reihe EN GARDE bewerben konnten.


Markus Henschler – Sprünge
Nicht nur Farbe und Struktur der Wände sind ungewohnt. Auch haptisch und akustisch scheint etwas nicht zu stimmen. Die bildhauerische Abschlussarbeit Sprünge aus Keramik und Metall tritt in Dialog mit einer totalitären Rauminstallation aus Pappe, welche die Besuchenden wie Versuchskaninchen in einem Schuhkarton wirken lässt. In zugleich ernster und verspielter Weise verhandelt die Rauminstallation bildhauerische Formenspiele und das Verhältnis zwischen Innen und Außen.

Markus Henschler (*1996 in Freiburg im Breisgau, lebt und arbeitet in Gießen) schöpft aus der Kombination von spielerischen Ansätzen und stringenten Konzepten bildhauerische und videografische Arbeiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Von 2015-2022 studierte Markus Henschler Germanistik, Biologie und Kunst an der JLU Gießen, 2022 beginnt er ein Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf.

Edition

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„Edition zur Ausstellung Sprünge 2022

Auflage von 40 Stück
29,7 x 21 cm
Fotoband mit 100 Seiten
€ 30,- zzgl. Porto
7a03e811r20@gmail.com

Jürgen Heiter

Ausstellungsdauer: 26.08. – 02.10.2022

 

 

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Jürgen Heiters Werk umfasst 42 Spiel-, Dokumentar- und essayistische Filme. Er hat zudem filmische Installationen für Ausstellungskontexte konzipiert, mit Künstler*innen kooperiert und Filmprogramme kuratiert.

Die Ausstellung in Gießen zeigt und ist: vor dem Film (Wandskripte) und nach dem Film (Archiv), sie zeigt die verschiedenen Zustände des Films/Archiv in Raum und Zeit, u .a. auch Schaltpläne als Material-Beispiele für Heiters Verfahren der Montage, Collage und performativen Entwicklung von Filmen. Das Archiv als Ort der Verdichtung von Zeit, antinostalgisch und sinnlich als Ort der Produktion und als Gegenpol zu einer virtuellen „Welt der Möglichkeiten“. Es ist ein Raum in Arbeit, ein Labor mit Forschungscharakter.
Es öffnet sich in Form eines neuen, in der Ausstellung realisierten und dann dort auch uraufgeführten Films.