Max Bodenstedt

Goldene Häuser
25. 03. – 06. 05. 2017

 

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Max Bodenstedt (*1990) studiert Fotografie an der HGB in Leipzig und realisierte Projekte in Lyon und Jerusalem.
„Vor der Universität steigen wir aus. Ich habe keine Orientierung, wir laufen auf den Eingang zu. Mein Stativ und die Kameratasche fallen auf. Ich werde von den Sicherheitsmännern angehalten und gefragt, was ich will und wohin. Ich nenne das Museum, doch sie wissen nicht, wovon ich spreche. Meine Bekanntschaft aus dem Taxi versucht zu erklären, mittlerweile sind seine Schwester und Freundinnen hinzugekommen. Einer der Männer fragt mich nach meiner Herkunft und ich sage, dass ich aus Deutschland komme. Er möchte meinen Pass, nimmt ihn mit in ein Häuschen, wir warten. Ich werde nach Schweinsteiger, Merkel, Mercedes und ‚ob Barca oder Real‘ gefragt. Der Mann mit meinem Pass taucht wieder auf und erklärt, dass mir ohne offizielle Einladung der Zutritt verwehrt ist, aber dass jemand für mich bürgen könnte …“

 

Theatermaschine

n.n.
01.06. – 04.06.2017

 

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Die Theatermaschine ist die Werkschau der Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Gezeigt werden neuste Arbeiten und Probenstände an verschiedenen Orten in der Stadt. Auch in diesem Jahr freut sich der Neue Kunstverein Gießen über eine spannende Belebung des Kiosk durch junge Positionen aus der Theaterlandschaft.

 

Nicola Schudy

Mind the Step
10. 06. – 15. 07. 2017

 

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Nicola Schudy (* 1968, lebt in Köln) entwickelt ihre installativen Arbeiten aus und für den jeweiligen Ort. Dabei ist das persönliche atmosphärische Erleben der Raumsituation ebenso Quelle wie die Beschäftigung mit dessen Geschichte, Funktion und architektonischen Besonderheiten.  
„Die charakteristischen, prägenden Gegebenheiten von Orten und Räumen erfahren durch Schudys bildnerische Vorstellungskraft irritierende, verunsichernde, zuweilen verstörende Fortschreibungen. Sie sind konsequent abgeleitet von den Dingen, die man in unserer vom Menschen gestalteten Lebenswelt antrifft und die einen immer wieder staunen lassen.“ (Kay v. Keitz)