Aktuelles

Neuer Kunstverein Gießen e.V.

Ecke Licher Str./Nahrungsberg · 35394 Gießen

(RMV ab Bahnhof mit der Buslinie 2 bis Haltstelle "Nahrungsberg")
Öffnungszeiten: Sa. 14–17 Uhr und nach Vereinbarung
 
Tel.: 0641 – 250 94 44 und 0174 – 342 99 66

Cony Theis

c.t.
18.06. - 30.07.2016

Eröffnung: 18.06.2016, 18 Uhr
Einführung: Andreas Walther

 

Künstlergespräch: 30.07.2016, 16 Uhr


Zur Ausstellung erscheint eine Edition.

2016_Theis.jpg

 

Die in Köln lebende Künstlerin Cony Theis (*1958) setzt sich mit einer gewissen Exzessivität mit Fragen des Porträts auseinander. Zugrunde liegt ihren Arbeiten dabei ein erweitertes Verständnis des Sujets; so verbindet die Künstlerin Aspekte des Selbst, des Intimen und Öffentlichen, der Verwandtschaften und Wahlverwandtschaften. Fiktion und Realität des Porträts kreisen um das Geheimnis zwischen An- und Abwesenheit. 
Im Neuen Kunstverein Gießen zeigt Cony Theis eine Serie von Fotografien, mit denen die Künstlerin die flüchtige Existenz von Aquarellen auf der eigenen Haut als Trägermaterial fixiert.

www.conytheis.de

theatermaschine zweitausendundsechzehn

Vom 1. bis zum 5. Juni 2016 ist im Kiosk am Alten Friedhof die "theatermaschine zweitausendundsechzehn" zu Gast.
Die Theatermaschine ist die Werkschau der Gießener Theaterstudierenden an der Justus-Liebig-Universität.

2016_tm.jpg

theatermaschine2016.tumblr.com

Das vollständige Programm: hier als Download (PDF | 700 KB)

Terminübersicht: hier als Download (PDF | 170 KB)

Jens Lehmann

Was folgt aus der Zweidimensionalität der Welt?
15.04. - 28.05.2016

Eröffnung: 15.04.2016, 18 Uhr
Einführung: Franziska Leuthäußer

 

Künstlergespräch: 28.05.2016, 16 Uhr


Lehmann.jpg

 

Christina Zück

„Muß doch immer weiter“
30.01. - 03.04.2016

Eröffnung: 30.01.2016, 18 Uhr

Künstlergespräch, Spaziergang zur Universitätsbibliothek und Fortsetzung des Gesprächs:
02.04.2016, 16 Uhr


2016_zueck2.jpg

 

Christina Zück, geboren 1969 in Gießen, aufgewachsen in Odenhausen, lebt in Berlin. Sie fotografierte immer wieder intensiv in der Gegend um Staufenberg – in letzter Zeit auch angeregt durch Peter Kurzecks Hörbuch „Ein Sommer, der bleibt“ und durch die Lektüre seiner Romane. Fotografieren war immer ein Weg, aus einer distanzierten Perspektive auf die Gegend zu blicken, hinaus- und weiterzugehen; gezeigt wird eine Auswahl von Fotos aus verschiedenen Jahrzehnten.
Der Ausstellungsraum des Neuen Kunstvereins Gießen, ein ehemaliger Kiosk an der Ecke Licher Straße/Nahrungsberg, ist ein ‚Kurzeck-Ort‘: „Der alte Friedhof am Nahrungsberg. Sogar an der Friedhofsmauer gibt es eine Schnapsbude mit öffentlichem Pissoir und Windschutz und Vordach. Doch nicht nur als Kantine für die Geister und Totengräber vom Dienst? Aber hier ist er nun auch nicht, der Lilo ihr Vater an diesem heutigen Abend." (Peter Kurzeck, Keiner stirbt, Kapitel 26)

http://www.czueck.de

 

Peter Kurzeck

»Zuerst eine Farbe, ein Bild, dann die Wörter dafür«
Drei Ausstellungen für Peter Kurzeck in Gießen:

Peter Kurzeck: Erzähler. Maler

www.kurzeck-maler.de

 

Kurzeck_Leporello.jpg



Eine Kooperation der Institute für Kunstgeschichte und für Germanistik der JLU Gießen mit der Universitätsbibliothek Gießen und dem Neuen Kunstverein Gießen

Der 1943 in Tachau (Böhmen) geborene, 2013 in Frankfurt am Main verstorbene Schriftsteller Peter Kurzeck gehört zu den bedeutendsten Erzählern der jüngeren deutschen Literaturgeschichte, der in den letzten Jahren zunehmend Beachtung auch beim breiten Publikum findet. Sein Hörbuch ‚Ein Sommer‘, der bleibt etwa wurde als Hörbuch des Jahres 2008 ausgezeichnet und gilt heute schon als ein epochemachendes Werk. Mit dem auf zwölf Bände konzipierten, zu seinen Lebzeiten bis zum fünften Band gediehenen Romanzyklus ‚Das alte Jahrhundert‘ gehört er zu den wichtigsten Chronisten seiner Zeit. 2002 hatte Peter Kurzeck eine Poetikdozentur an der Justus Liebig Universität Gießen inne.
In seinem ersten, 1979 erschienenen Roman ‚Der Nußbaum gegenüber vom Laden in dem du dein Brot kaufst‘ schreibt Peter Kurzeck in zwei längeren, offensichtlich stark autobiographisch gefärbten Passagen zum einen von einer Ausstellung, die kurz vor seinem Abgang von der Schule – dem Herdergymnasium in Gießen – stattgefunden haben soll, und zum anderen von einer bildnerischen Produktion und von Bilderverkäufen, die ins Jahr 1959 datiert werden können

Gegen Ende des letzten zu seinen Lebzeiten erschienenen Romans, ‚Vorabend‘ (2011), heißt es dann: „Also damals, sagte ich. 1965. Erst noch mir immer wieder gesagt: Vorerst nur! Nur vorübergehend! Sobald du mit dem Schreiben ein bißchen weiter bist und vielleicht auch ein bißchen mehr Zeit wieder hast (aber wo kriegt man sie her, die Zeit?), dann jedenfalls malst du auch wieder! Unbedingt! Mehr als vorher sogar! Bald! Also wirklich bald! Und seither nie mehr! Nie wieder seither!“ (S. 873).

Dieses mit Ausnahme von einigen wenigen Arbeiten bisher völlig unbekannte bildnerische Werk Peter Kurzecks wird ab Ende Januar 2016 in drei aufeinander bezogenen und miteinander verzahnten Ausstellungen präsentiert.


»Schreiben ja sowieso, aber außerdem jeden Tag malen«
Peter Kurzeck – das bildnerische Werk

29.01. - 03.04.2016

Eröffnung: 29.01.2016, 19 Uhr
Ort: Städtischer Ausstellungsraum ‚Kultur im Zentrum‘ (KiZ)

Thema der Ausstellung im KiZ ist das bildnerische Werk von Peter Kurzeck. Gezeigt wird eine Auswahl von rund hundert Werken.

»Wie wenn du träumst, dass du träumst, das soll auch Gießen sein«
Gießenbilder von Peter Kurzeck und Christina Zück

29.01. - 03.04.2016

Eröffnung: 29.01.2016, 17 Uhr
Ort: Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek

Gezeigt werden Blätter von Peter Kurzeck mit Gießen-Motiven. Flankierend dazu dokumentarisches Material (historische Fotos, Pläne). Als ‚Begleitstimme‘ aktuelle Aufnahmen von Christina Zück aus dem heutigen Gießen.


Christina Zück – „Muß doch immer weiter“

30.01. - 03.04.2016

Eröffnung: 30.01.2016, 18 Uhr
Ort: Neuer Kunstverein Gießen

 

 

An den Rändern der Zeichnung

Der Neue Kunstverein Gießen zu Gast im KiZ (Kultur im Zentrum)
12.09. - 07.11.2015

Eröffnung: 12.09.2015, 18 Uhr

Öffnungszeiten: Di – So von 10 – 18 Uhr
KiZ, Südanlage 3a, 35390 Gießen
Eingang auch über Japanischen Garten / Löberstr.

Künstlergespräche am 17.10.2015 ab 18 Uhr,
um 20 Uhr Elektrokonzert »wavlandnoborderpatrol«
von ›monorain‹ (Martin Bott und Dirk Krecker)
und ›extravagant bar‹ (Jörg Wagner)


2015_Zeichnung.jpg

 

Lucie Beppler, Nicolaj Dudek, Henrik Eiben, Barbara Eichhorn, Ingke Günther, Dirk Krecker, Arnika Müll, Paula Müller, Johannes Spehr, Oliver Tüchsen, Thomas Vinson, Jorinde Voigt

 

Nimmt man die bildnerische Sprachenvielfalt im Bereich des Grafischen in den Blick, öffnet sich der schmale Grat der Linie in vielfältige zeichnerische Haltungen und Konzepte, Dimensionen und Raumbezüge, Techniken und Materialien.
Mit dieser Gruppenausstellung lotet der Kunstverein die Möglichkeiten zeitgenössischer Zeichnung aus, indem er das Medium eher von den Rändern her befragt.
Eingeladen sind Künstlerinnen und Künstler, die bereits mit dem Kunstverein verbunden sind und grafisch arbeiten. Sie zeigen aktuelle Arbeiten, die zum Teil speziell für die Ausstellungsräume der ehemaligen Stadtbibliothek in der Kongresshalle entstehen.

 

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8582_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8584_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8586_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8594_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8595_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8606_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8609_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8611_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8617_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8625_korr.jpg

tl_files/themes/nkv/images/2015/IMG_8623_korr.jpg

Fotos: Erhard Waschke

Lätitia Norkeit

Gefüge
24.10.2015 - 01.02.2016

Eröffnung: 24.10.2015, 18 Uhr

Künstlergespräch: 05.12.2015, 16 Uhr


2015_Norkeit01.jpg

 

Lätitia Norkeit (* 1972 in Herborn, lebt in Berlin) arbeitet mit so unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Text, Fotografie und Installation. Ein zentrales Thema ihrer Arbeiten ist die Einrichtung und räumliche Organisation von Innen- und Außenräumen.
Elemente wie Wege, Teppiche, Steine und Schränke werden aus ihrem Kontext isoliert und zu einem „Landschaftsbild“ neu zusammengesetzt. Für die Ausstellung im Kunstverein entsteht eine serielle Wandinstallation aus Zeichnungen und Texten zu Modulen der Organisation, die sich zu einem „Gefüge“ verdichten.

http://www.laetitia-norkeit.de

 

KUNST-STÜCKE 09

Freitag, 16.10.2015 | 17 Uhr

 

2015_advotec_Dudek_01.jpg

2015_advotec_Hock_01.jpg

Zum neunten Mal finden die ›Kunst-Stücke‹ in der Kanzlei advotec.statt.
In diesem Jahr begegnen sich der Zeichner Nicolaj Dudek und die Malerein Ines Hock.

In Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunstverein Gießen.

 

NICOLAJ DUDEK (* 1964, lebt in Frankfurt / Main) ist dem Medium der Zeichnung verpflichtet und untersucht es von den Rändern her.
Dabei sind ihm auch entlegene Materialien recht, um aus Versatzstücken mit Illustrierten und eigenen Zeichnungen irritierende Bildwelten zu eröffnen.

Abbildung: »Sputniks«
21 × 29,7 cm, 2015

 

Die Malerei von INES HOCK (* 1960, lebt bei Köln) hat ihr Fundament in der Farbe.
Seit über zwanzig Jahren sind ihre Arbeiten auf Papier oder Leinwand dem Kolorit und einem bestimmten »Farbzusammensein« gewidmet, ohne dass man diese der gestrengen Farbfeldmalerei zuordnen wollte.

Abbildung: »Bild Nr. B 2014-1«
Öl auf Leinwand, 80 × 120 cm, 2014

 

16.10.2015 – März 2016
Besichtigung: nach Vereinbarung
Begrüßung: Hartmut Tappe
Einführung: Markus Lepper, Neuer Kunstverein Gießen
advotec.
Patent- und Rechtsanwälte
Georg-Schlosser-Straße 6 · 35390 Gießen
Tel.: 0641– 97 46 00 · giessen@advotec.de

 

Facebook

Der Neue Kunstverein Gießen bei Facebook:

Link zu Facebook